Kurz gesagt: Im Auftrag der Salino GmbH hat das GIG National Research Institute (GIG-PIB) in Katowice im September 2026 das Salzaerosol in der Raumluft rund um einen SalinoVatis Vita analysiert, der mit SalinoFUSION Meersalz in der Standarddosierung lief. In 0,5, 1,5 und 2,5 Metern Abstand zum Gerät waren Natrium, Kalium und Calcium messbar, Magnesium lag im Bereich der Bestimmungsgrenze. Natrium zeigte mit bis zu 1.341,08 µg/m³ die höchsten Werte und nahm mit wachsendem Abstand zum Gerät deutlich ab.
In diesem Beitrag zeigen wir, wie gemessen wurde, welche Werte herauskamen und wie sie sich einordnen lassen. Dazu gehört auch, welche Fragen diese Messung nicht beantwortet, und ein Punkt beim Chlorid, den der Bericht offenlässt.
Stand: Oktober 2026.
Wer hat die Messung rund um SalinoVatis beauftragt und durchgeführt?
Die Messung des Salzaerosols rund um SalinoVatis hat Salino selbst angefragt und als Auftragsarbeit beim GIG-PIB bestellt (Auftrag vom 27.08.2026, Aktenzeichen des Instituts 583 3038 26-323). Fragestellung, Messabstände und Sole wurden mit uns abgestimmt; das Institut hat den Versuch durchgeführt, die Proben im Labor analysiert und die Ergebnisse dokumentiert. Es handelt sich also nicht um eine unabhängig initiierte Studie, sondern um eine Messung in unserem Auftrag.
Das GIG-PIB (Główny Instytut Górnictwa – Państwowy Instytut Badawczy) ist ein Forschungsinstitut in Katowice, Polen. Durchgeführt wurde die Arbeit in der Abteilung für Forschung und Entwicklung. Die Dokumentation „Analysis of salt aerosol composition“ trägt das Datum vom 21. September 2026.
Polen hat eine lange Tradition rund um Sole und Gradierwerke. In Ciechocinek steht der größte Gradierwerk-Komplex Europas: drei Holzbauten aus dem 19. Jahrhundert, zusammen rund 1,7 Kilometer lang und knapp 16 Meter hoch. Das GIG-PIB selbst ist ein Bergbauforschungsinstitut; sein polnischer Name bedeutet übersetzt „Zentrales Bergbauinstitut“.
Vollständiger Bericht zum Nachlesen
„Analysis of salt aerosol composition“, GIG-PIB, 21.09.2026, 6 Seiten
Originalbericht herunterladen (PDF, Englisch, 0,8 MB)
Der Originalbericht des GIG-PIB liegt nur auf Englisch vor. Alle Messwerte aus dem Bericht finden Sie in diesem Beitrag auch auf Deutsch. Das Dokument ist digital signiert und unverändert. Im Bericht wird SalinoVatis als „brine graduation tower“ bezeichnet, also als Gradierwerk.
Warum hat Salino das Salzaerosol rund um SalinoVatis messen lassen?
SalinoVatis ist eine Mini-Saline nach dem Gradierwerk-Prinzip, kein Luftbefeuchter und kein Vernebler. Sole läuft über eine strukturierte Oberfläche, Wasser verdunstet bei Raumtemperatur, ohne Heizelement. Seit 2023 entwickeln und vertreiben wir SalinoVatis und kennen das Gerät aus Entwicklung, Dauerbetrieb und zahlreichen Kundenrückmeldungen genau, etwa zu Aufstellung, Pflege und Salzverbrauch.
Mit der Messung wollten wir diese Praxiserfahrung um Labordaten eines externen Instituts ergänzen: Welche Bestandteile der Sole lassen sich in der Raumluft rund um das Gerät konkret bestimmen, und in welcher Menge? Solche Messwerte machen nachvollziehbar, was im Alltag als salzhaltiges Raumklima wahrgenommen wird.
Wie wurde das Salzaerosol rund um SalinoVatis gemessen?
Das GIG-PIB hat die Raumluft rund um ein SalinoVatis-Gerät des Modells Vita, betrieben mit SalinoFUSION Meersalz in der Standarddosierung, in einem geschlossenen Büroraum von etwa 25 m² an drei Punkten gemessen: in 0,5, 1,5 und 2,5 Metern Abstand zum Gerät, jeweils über drei Stunden. Laut Bericht wurde der Aufbau so gewählt, dass er typischen Nutzungsbedingungen entspricht.

| Parameter | Wert |
|---|---|
| Raum | Büroraum, ca. 25 m², mit Schreibtisch, wenig Lichteinfall, geschlossen, begrenzter Luftaustausch |
| Raumklima | 22,1 °C vor und 23,0 °C nach dem Versuch; relative Luftfeuchte 39 % vor und 36 % nach dem Versuch; Luftdruck 1.024 hPa |
| Gerät | SalinoVatis Vita |
| Sole | 300 g SalinoFUSION Meersalz (Standardsalz, ohne Sole-Booster), gelöst in 2 Litern entionisiertem Wasser, entsprechend der Bedienungsanleitung |
| Betriebszeit vor Messbeginn | 60 Minuten |
| Dauer der Luftprobenahme | 3 Stunden (180 Minuten) |
| Probenahme | An jedem Messpunkt ein Paar Gaswaschflaschen (Impinger) mit je 150 ml Absorptionslösung: entionisiertes Wasser bzw. verdünnte Kalilauge (0,002 mol/l) |
| Luftdurchsatz | 2,00 Liter pro Minute je Impinger, also rund 360 Liter Luft über die gesamte Probenahme |
| Messpunkte | 0,5 m, 1,5 m und 2,5 m vom Gerät entfernt |
| Analyse | Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium: optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES); Chlorid: Ionenchromatographie; Iodid: Titration |
Die Luft wurde durch die Lösungen geleitet, die darin aufgefangenen Bestandteile im Labor bestimmt und anschließend auf einen Kubikmeter Luft umgerechnet. Die ermittelten Werte gelten für genau diesen Aufbau. In einem größeren Raum, bei geöffnetem Fenster oder mit anderer Lüftung können sie anders ausfallen.
Welche Bestandteile des Salzaerosols waren rund um SalinoVatis messbar?
Im Salzaerosol rund um SalinoVatis Vita waren Natrium, Kalium und Calcium an allen drei Messpunkten messbar, Magnesium lag im Bereich der Bestimmungsgrenze, Chlorid und Iodid darunter. Die Konzentrationen sind in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft angegeben (µg/m³). Ein Mikrogramm ist ein Millionstel Gramm, 1.000 µg/m³ entsprechen 1 mg/m³.
| Entfernung | Natrium (Na⁺) | Kalium (K⁺) | Calcium (Ca²⁺) | Magnesium (Mg²⁺) | Chlorid (Cl⁻) | Iodid (I⁻) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,5 m | 1.341,08 | 78,20 | 91,85 | 5,57 | < 116,67 | < 166,67 |
| 1,5 m | 910,02 | 63,53 | 36,74 | < 5,00 | < 116,67 | < 166,67 |
| 2,5 m | 201,16 | 47,24 | 10,85 | 5,00 | < 116,67 | < 166,67 |
Alle Werte in µg/m³, so wie das Institut sie berichtet hat. „<“ bedeutet: unterhalb der Bestimmungsgrenze des Verfahrens.
Natrium: höchste Werte, deutlicher Abstandsverlauf
Natrium war an allen drei Messpunkten das am stärksten vertretene Ion. Bei 0,5 m Abstand zum Gerät wurden 1.341,08 µg/m³ gemessen, bei 1,5 m rund zwei Drittel davon (910,02 µg/m³) und bei 2,5 m noch etwa 15 Prozent (201,16 µg/m³).

Calcium und Kalium: unterschiedlich starker Rückgang
Calcium nahm mit dem Abstand zum Gerät ähnlich deutlich ab wie Natrium: von 91,85 µg/m³ bei 0,5 m über 36,74 µg/m³ bei 1,5 m auf 10,85 µg/m³ bei 2,5 m. Kalium war ebenfalls an allen Messpunkten messbar und nahm mit dem Abstand ab, allerdings deutlich flacher: von 78,20 über 63,53 auf 47,24 µg/m³. Nicht alle Bestandteile verteilen sich im Raum also gleich.

Magnesium: Werte an der Bestimmungsgrenze
Magnesium lag mit 5,57 µg/m³ bei 0,5 m und 5,00 µg/m³ bei 2,5 m knapp an der Bestimmungsgrenze von 5,00 µg/m³, bei 1,5 m darunter. Ein Abstandsverlauf lässt sich aus diesen Werten nicht ablesen.
Chlorid und Iodid: ein offener Punkt
Chlorid und Iodid lagen an allen drei Messpunkten unterhalb der Bestimmungsgrenze des Verfahrens, bei Chlorid 116,67 µg/m³, bei Iodid 166,67 µg/m³. Das heißt nicht, dass diese Stoffe fehlten, sondern dass das Verfahren keine Konzentration oberhalb dieser Grenzen zuverlässig bestimmen konnte.
Beim Chlorid passt dieses Ergebnis nicht ohne Weiteres zu den Natriumwerten. Die Sole besteht überwiegend aus Natriumchlorid, also aus Natrium und Chlorid. Bei den gemessenen Natriumwerten wären deshalb auch Chloridwerte deutlich oberhalb der Bestimmungsgrenze zu erwarten gewesen. Der Bericht enthält dazu keine Erläuterung. Wir weisen darauf hin, damit die Werte nicht weiter ausgelegt werden, als die Messung es zulässt.
Wo sollte SalinoVatis stehen?
SalinoVatis sollte dort stehen, wo Sie sich lange am Stück aufhalten, etwa auf dem Nachttisch, neben dem Schreibtisch oder an der Couch. Diese Empfehlung geben wir seit dem Marktstart, und die Messung passt dazu: Im untersuchten Raum war die salzhaltige Luft in der Nähe des Geräts am deutlichsten messbar. In 0,5 m Abstand wurde rund 6,7-mal so viel Natrium gemessen wie in 2,5 m Abstand. Halten Sie dabei etwa 30 cm Abstand zu Wänden und Möbeln und rund 50 cm zu elektronischen Geräten.
Was sagt die Messung rund um SalinoVatis nicht aus?
Die Messung untersuchte die Zusammensetzung des Salzaerosols in der Raumluft rund um SalinoVatis, nicht seine Wirkung auf Menschen. Wie die gemessenen Konzentrationen auf Körper oder Wohlbefinden wirken, lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten.
Es handelt sich außerdem um eine Messreihe mit einem Gerät in einem Raum. Gemessen wurde das Modell Vita; das kleinere Modell Aura hat eine andere Bauform und war nicht Teil dieser Messung. Die Zahlen beschreiben diese konkrete Situation, keinen allgemeingültigen Wert für jeden Raum oder jedes Modell. Welche Vorgänge am Gerät die Bestandteile im Einzelnen in die Luft bringen, war ebenfalls nicht Gegenstand der Untersuchung.
Betrieben wurde das Gerät mit SalinoFUSION in der Standarddosierung. Mit dem SalinoFUSION Intense Sole-Booster wird die Sole zusätzlich angereichert; wie sich das auf die Werte in der Raumluft auswirkt, war nicht Teil dieser Messung.
Häufige Fragen zur Messung
Wer hat die Messung veranlasst und durchgeführt?
Salino hat die Messung angefragt und beim GIG National Research Institute (GIG-PIB) in Katowice in Auftrag gegeben. Das Institut hat Versuch und Laboranalyse durchgeführt und die Ergebnisse am 21. September 2026 dokumentiert.
Welches SalinoVatis-Modell und welches Salz wurden verwendet?
Das Modell Vita, betrieben mit SalinoFUSION Meersalz in der Standarddosierung laut Bedienungsanleitung, ohne Sole-Booster. Für das kleinere Modell Aura und für den Betrieb mit Sole-Booster liegen aus dieser Messung keine Werte vor.
Kann ich den Originalbericht lesen?
Ja. Der vollständige Bericht steht als PDF zum Download bereit. Er liegt nur auf Englisch vor; alle Messwerte finden Sie in diesem Beitrag auch auf Deutsch.
Welche Bestandteile waren im Salzaerosol rund um SalinoVatis messbar?
Natrium, Kalium und Calcium an allen drei Messpunkten, Magnesium im Bereich der Bestimmungsgrenze. Natrium zeigte mit bis zu 1.341,08 µg/m³ die höchsten Werte.
Wie stark hängen die Werte vom Abstand zu SalinoVatis ab?
Bei Natrium und Calcium deutlich: Bei 2,5 m lagen die Werte nur noch bei etwa 15 bzw. 12 Prozent des Werts bei 0,5 m. Kalium nahm flacher ab.
Was bedeutet „unterhalb der Bestimmungsgrenze“?
Dass das Verfahren keine Konzentration oberhalb dieser Grenze zuverlässig bestimmen konnte. Es bedeutet nicht, dass der Stoff fehlte.
Warum ist das Chlorid-Ergebnis ein offener Punkt?
Weil die Sole überwiegend aus Natriumchlorid besteht und bei den gemessenen Natriumwerten auch messbares Chlorid zu erwarten gewesen wäre. Der Bericht erläutert diese Abweichung nicht.
Gelten die Werte für jeden Raum?
Nein. Sie gelten für den beschriebenen Aufbau: ein SalinoVatis Vita mit SalinoFUSION in einem geschlossenen Büroraum mit ca. 25 m² und begrenztem Luftaustausch.
Belegt die Messung eine Wirkung auf den Menschen?
Nein. Gemessen wurde die Zusammensetzung der Raumluft. Eine Wirkung auf Menschen war nicht Gegenstand der Untersuchung.
Fazit: Was zeigt die Messung rund um SalinoVatis?
Die von Salino beauftragte Messung des GIG-PIB ergänzt unsere Erfahrung mit SalinoVatis seit 2023 um konkrete Labordaten: Unter definierten Bedingungen waren im Salzaerosol rund um ein betriebenes Gerät des Modells Vita mehrere Bestandteile messbar, mit einem dominierenden Natriumsignal und einem klaren Abstandsverlauf. Die Daten passen zu unserer Aufstellungsempfehlung, und wir zeigen dabei genauso offen, wo die Aussagekraft der Messung endet und welcher Punkt offen bleibt.
Quelle: GIG National Research Institute (Główny Instytut Górnictwa – Państwowy Instytut Badawczy), Katowice: „Analysis of salt aerosol composition“, Dokumentation einer Forschungs- und Auftragsarbeit für die Salino GmbH, Az. 583 3038 26-323, 21.09.2026.